In Australien geht der Kampf ums Klima in die entscheidende Phase
In Kürze will die Regierung ein Gesetz verabschieden, das CO2-Emissionen reduzieren und Umweltsünder zur Kasse bitten könnte.
Aber Großunternehmen versuchen mit Unterstützung von Rupert Murdoch das Gesetz zu verhindern. Das Gesetz legt einen Preis für CO2 fest -- es zwingt dadurch Unternehmen zu einer umweltschonenden Produktion und bittet Großverschmutzer zur Kasse. Damit werden zusätzliche Ressourcen für australische Familien geschaffen. Ein solches Gesetz würde andere Klimasünder dazu drängen, dem australischen Beispiel zu folgen und somit Hoffnung für unsere Umwelt schaffen.
Doch Murdochs Panikmache ist gewaltig - ganze 70 Prozent der australischen Presse befinden sich in seinen Händen. Gemeinsam können wir zur Verabschiedung des Gesetzes beitragen, indem wir mit hoffnungsvollen Botschaften seinem Feldzug gegen das Gesetz entgegenwirken. Dieser Kampf wird jetzt auf den Radiostationen Australiens ausgefochten. Unterzeichnen Sie diese dringende Petition zur Unterstützung des mutigen Gesetzes auf dem folgenden Link und informieren Sie alle, die Sie kennen -- sobald wir 250.000 Unterschriften erreichen, werden wir Radiospots schalten, in denen wir unsere Botschaft überbringen, die Vorteile des Gesetzes verdeutlichen und die Öffentlichkeit zum Handeln anregen:
Australien: Die nächste große Hoffnung für unser Klima
Wir alle sind vom Klimawandel bedroht -- von Dürren und Stürmen, die Waldbrände, Überschwemmungen und Ernteausfälle verursachen. Australiens Antrag würde die Wirtschaft des Landes dazu bewegen, dies zu verhindern. Die Maßnahme würde Großverschmutzer zum Zahlen verpflichten und sie damit zur Umweltschutz zwingen. Gleichzeitig würde Geld in Technologien der Zukunft und in bessere Unterstützung für Hilfsbedürftige fließen. Murdoch -- der schon lange die Klimaskepsis fördert -- hat sich mit Bergbauunternehmen zusammengetan, um unbegründete Ankündigungen von Arbeitsplatzverlusten und wirtschaftlichem Unheil zu verbreiten.
Länder wie Dänemark, Schweden und Costa Rica haben bereits CO2-Preise eingeführt und damit Innovation gefördert und Umweltverschmutzung reduziert. Wenn wir jetzt Australien -- das Land mit den höchsten Pro-Kopf-Emissionen unter den Industrieländern -- dazu ermutigen, sich dieser Gruppe anzuschließen, üben wir ebenfalls Druck auf andere Klimasünder wie China und die USA aus. Damit erhöhen wir die Chancen für ein weltweites Klimaschutzabkommen im kommenden Jahr.
Avaaz-Mitglieder auf der ganzen Welt haben sich für unser Klima engagiert -- unsere gemeinsamen Aktionen haben schon oft Regierungen und Unternehmen beeinflusst. Gerade jetzt brauchen Australiens Bürger und Politiker unsere Unterstützung, um sich den Profiteuren entgegenzustellen und unsere Hoffnung auf Klimaschutz zu erneuern. Zeigen wir Australien unsere Unterstützung:
http://www.avaaz.org/de/australian_carbon_price/?vl
Politiker und Unternehmen denken oft nur kurzfristig, wo eigentlich langfristiges Handeln nötig wäre. Wenn sich unsere Bewegung dieser Tendenz entgegenstellt und eine klare Vision der Zukunft, die wir uns wünschen, vorschlägt, bringen wir die beste Seite unserer Politiker hervor. Lassen Sie uns Australiens Entschlossenheit unterstützen und dann an weitere Regierungen herantreten, bis wir das weltweite Klimaschutzabkommen erreichen, das die Welt braucht. Voller Hoffnung, Alex, Ben, Stephanie, Emma, Giulia, Carol, Ricken, und das ganze Avaaz team.
WEITERE INFORMATIONEN:
Australien plant, CO2-Steuer für die größten Verschmutzer einzuführen (BBC, auf Englisch)
Australien will Klimawandel mit
CO2-Steuer bekämpfen (AFP)
Rupert Murdoch sabotiert offen Energiesteuer der australischen Regierung (Deutschlandfunk)
Australien plant ‘CO2-Preis’ für Industrie-Ausstoß (CNN, auf Englisch)
Australien überholt USA bei pro Kopf CO2-Ausstoß (Bloomberg, auf
Englisch)
David
Cameron unterstützt Australische CO2-Steuer (The Telegraph, auf Englisch)
Breaching the brick wall (The Economist, auf Englisch)
CO2-Steuer und das News Limited Paralleluniversum (Independent Australien, auf Englisch)
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